Diese Studie begann als Kandidat für die Experimente — und wurde aussortiert. Der Grund ist das Aufnahme-Kriterium selbst: Ein Experiment erhebt eine überprüfbare Behauptung über die Welt. Diese Seite behauptet nichts. Sie zeigt nur, was hunderte Tracker-Seiten auch zeigen können: welche katalogisierten Erdbeobachtungssatelliten einen Standort geometrisch im Sichtfeld haben. Das ist eine Auskunft, keine These — eine App, kein eigenständiges Experiment.
Als Etüde bleibt sie trotzdem hier, denn das Handwerk trägt: Bahnpropagation (SGP4) läuft vollständig im Browser auf täglich aktualisierten, committeten Bahndaten (CelesTrak, OMM/JSON) mit Eigentümer-Klassifikation aus McDowells GCAT (CC-BY 4.0). Der Standort verlässt den Browser nie — nichts wird gespeichert, nichts gesendet. „Sichtkontakt möglich” heißt Elevation über 10°, „Abbildungsgeometrie wahrscheinlich” ab 35°; beides ist Geometrie, keine Aufnahme. Geheime Satelliten fehlen im Katalog.
Diese Seite berechnet in deinem Browser, welche Erdbeobachtungssatelliten deinen Standort jetzt im Sichtfeld haben — aus öffentlichen Bahndaten, mit Eigentümer-Klassifikation.
Dein Standort verlässt diesen Browser nicht. Nichts wird gespeichert, nichts gesendet — alles rechnet lokal.
Bahndaten vom 2026-06-20T08:22:11Z · 341 Satelliten · CelesTrak · GCAT (J. McDowell, planet4589.org, CC-BY 4.0) · Methodenblatt
Offene Frage, falls daraus je ein eigenständiges Experiment werden soll: Nicht der Blick nach oben ist interessant, sondern seine Veränderung — die Verdichtung des Blicks. Die tägliche Snapshot-Pipeline könnte statt zu überschreiben eine Zeitreihe führen: Wie schnell füllt sich der Orbit mit Beobachtern, wie verschiebt sich das Verhältnis von kommerziell zu militärisch, Jahr für Jahr. Das wäre eine messbare These. Bis jemand sie braucht, bleibt dies eine Studie.